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Endlich: Unser Stiftungs-Kleinbus ist da!

Man soll die Hoffnung nie aufgeben: Seit Jahren hat unsere Stiftung „Nachbarn helfen Nachbarn“ geplant, einen Kleinbus zu kaufen. Wie so oft bei so großen Anschaffungen scheiterte es jedoch am Geld. Mit einer Finanzspritze aus dem Haspa- LotterieSparen-Topf und unserer Genossenschaft ist dieser große Wunsch nun endlich doch wahr geworden! Seit Anfang Oktober steht unseren Nachbar-Treffs und Seniorenwohnanlagen ein nagelneuer VW-Caravelle zur Verfügung.

Wir haben keinen Pampersfußballclub, den wir zu seinen Trainings fahren müssen, und für unsere Ausfahrten mieten wir in aller Regel große Reisebusse. Wozu braucht die Stiftung dann eigentlich einen eigenen Kleinbus? Aus vielen guten Gründen – und die sind sogar auf dem Bus nachzulesen: Aktivität, Ausflüge, Nachbarschaftshilfe, Freizeit, Integration. Schlagworte, hinter denen insbesondere eine Idee steckt: „Wir möchten noch niedrigschwelliger werden“, erklärt Vorstandsmitglied Monika Böhm, „und noch mehr Mitgliedern die Möglichkeit geben, sich am Leben der Genossenschaft und der Nachbarschaft zu beteiligen.“ Eine Vorlage dafür hat unser ehemaliger Service-Leiter in der Seniorenwohnanlage Wandsbek, Hans- Georg Huhn, geliefert. Selbst Kleinbus-Fahrer, ist er immer wieder mit einer Handvoll Mitgliedern spontan zum Kaffeetrinken gefahren. „Insbesondere mit denjenigen, die nur noch selten ihre Wohnungen verlassen haben, weil es für sie zu beschwerlich war“, erzählt Monika Böhm. Das waren vielleicht keine großen Reisen, aber das musste auch nicht sein. Viel wichtiger war, gemeinsam ein paar schöne Momente außerhalb der eigenen vier Wände zu erleben.

Daran wollen wir anknüpfen, wobei es nicht nur Touren zum nächsten Café sein müssen. Zu der ein oder anderen Info- Veranstaltung wäre es auch denkbar, dass Mitglieder, welche ansonsten unseren Nachbar-Treff nicht besuchen können, einmal abgeholt werden. Genauso sind natürlich aber auch ganz andere Einsätze möglich: Wenn unsere Sozialarbeiterinnen hin und wieder mit den Kleinen den Zoo besuchen wollen, ist eine lange Vorplanung jetzt nicht mehr nötig. Schließlich steht das Fahrzeug parat und bietet mit sieben Sitzen und weiterem Stauraum auch noch genügend Platz. Allerdings sollen unsere Sozialarbeiterinnen nicht zu Busfahrerinnen werden, die regelmäßig Chauffeurdienste durchführen. Wir werden sicherlich aus den ersten Ausfahrten noch viel lernen, wie wir den Bus sinnvoll einsetzen können.

An sich hätten wir diesen Service gern schon längst angeboten, nur fehlte eben immer das Geld. Anfang des Jahres änderte sich das mit einem Mal. „Wir haben uns um Zuschüsse aus dem Haspa-LotterieSparen beworben“, erläutert Vorstandsmitglied Klaus Weise. Das ist ein Angebot der Bank an ihre Kunden, bei dem sie Lose kaufen können. Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Lotterie haben sie aber nicht nur die Aussicht auf einen satten Gewinn, sondern sparen auch noch einen Teil des Geldes. Zudem fließt ein weiterer Teil aus dem Losverkauf in einen Topf, der Vereinen und Stiftungen in der Region gespendet wird. Klaus Weise: „So haben wir schließlich die Zusage für 5.000 Euro erhalten.“ Den Rest legte die Genossenschaft hinzu, sodass die Stiftung nur noch einen kleinen Eigenanteil aufbringen musste. Ab sofort heißt es also: „Und rollt, und rollt, und rollt… – für unsere „1904“-Mitglieder!“

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