Vertreterausfahrt: SPD-Fraktionschef Dr. Andreas Dressel und Marlin Persson zu Gast

Viele unserer Vertreter sind unserer Einladung gefolgt.
Trotz der top Umfrage-Werte versicherte Vorstandsmitglied Monika Böhm: „Für uns fängt die Arbeit erst an!“
SPD-Fraktionschef Dr. Andreas Dressel informierte über die Hamburger Wohnungsund Flüchtlingspolitik.
Marlin Persson von AktivBo präsentierte die Ergebnisse unserer Mitglieder- Umfrage.

Die hohe Beteiligung an unserer Mitgliederumfrage hat es uns eigentlich schon gezeigt: Unsere Mitglieder sind sehr interessiert an „ihrer 1904“. Im April durften wir es aber noch einmal auf beeindruckende Weise live erleben. Bei unserer Vertreterausfahrt zeigte sich unser Gremium wissenshungrig, diskussionsfreudig und bestens informiert.

Ausfahrt – das nehmen wir an sich wörtlich und gehen auf Tour. Die vergangenen Jahre zeigten wir unseren Mitgliedervertretern unsere modernisierten und neu gebauten Wohnanlagen. Vergangenes Jahr stand eine Werksbesichtigung bei einem Fensterfabrikanten auf dem Programm.

In diesem Jahr wichen wir ausnahmsweise davon ab. Nicht, dass wir keine Neubauten oder Modernisierungen hätten präsentieren können. Ganz sicher hätten wir auch wieder ein interessantes Unternehmen gefunden, das uns hinter die Kulissen blicken lässt. 2015 war aber geprägt von insbesondere zwei Themen, dem Flüchtlingszustrom und unserer Wohnzufriedenheitsanalyse. Deshalb ließen wir uns in einem schönen Restaurant in der Innenstadt nieder und luden uns Gäste ein: den Vorsitzenden der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Dr. Andreas Dressel, sowie Marlin Persson vom Meinungsforschungs- Unternehmen AktivBo.

Zwei hochspannende Gäste mit fesselnden Themen. Das sahen nicht nur wir so, wie sich rasch herauskristallisierte. Das übergeordnete Thema des SPD-Fraktionschefs war zwar der Flüchtlingszustrom und die Pläne des Senats, diese menschenwürdig unterzubringen. Seine Ausführungen zum Sonderbauprogramm für Flüchtlinge (siehe dazu auch Interview im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht) wirkten jedoch wie ein Funke. Im Nu war eine muntere Diskussion über die gesamte Wohnungspolitik Hamburgs im Gange, bei der unsere Vertreter demonstrierten, wie genau sie sich mit der Thematik beschäftigen und auskennen. Ob nun das „Bündnis für das Wohnen“ oder die hohen Bauanforderungen, die die Baukosten explodieren lassen. Die Reaktion der Stadt auf die Mietpreisbremse oder die Konzeptausschreibungen als Vergaberichtlinie für städtische Grundstücke: Nichts ließen sie aus und baten Dr. Andreas Dressel um Stellungnahme. Wobei hier deutlich wurde, dass wir mit ihm sowohl einen Experten zu Gast hatten, als auch jemanden, der sich mit der Thematik engagiert auseinandersetzt. So schilderte er die Sichtweise der Stadt. Genauso brachte er aber seine eigene Meinung zum Ausdruck, die hier und da durchaus konträr ausfiel. Nachdenklich wirkte er besonders bei einer Frage, die gleich mehrere Vertreter stellten:
Warum werden Genossenschaften bei der Vergabe von städtischen Grundstücken nicht bevorzugt? Ihre günstigen Mieten könnten schließlich wie eine Mietpreisbremse wirken.

So interessant der Tag begonnen hatte, so setzte er sich fort. Zwar hatten wir bereits einige Zahlen aus unserer Wohnzufriedenheitsanalyse in der „bei uns“ veröffentlicht, trotzdem war unseren Vertretern die große Begeisterung über die Ergebnisse deutlich anzusehen. Vielleicht auch, weil Marlin Persson bei ihrer Präsentation noch deutlich mehr in die Tiefe gehen konnte. Übrigens ließ auch sie dabei nichts aus. Die Punkte „Sauberkeit und Sicherheit“, bei der wir weniger gut abschnitten, nannte sie genauso wie unsere Top-Ergebnisse. Im Vergleich mit anderen Wohnungsunternehmen – AktivBo betreut über 150 Kunden aus der Wohnungswirtschaft – stellte sie dabei fest: Unsere Mitglieder haben überdurchschnittlich großes Interesse an unserer Genossenschaft und unsere Ergebnisse sind besonders hervorragend und kaum zu toppen. Vorstandsmitglied Monika Böhm versicherte dennoch: „Wir werden uns auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen. Für uns war es wichtig zu wissen, ob wir mit unseren Ideen auf dem richtigen Weg sind und wo wir uns noch verbessern können. Für uns fängt die Arbeit jetzt also erst an.“

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