Staunen, Freude und neue Pläne

Unsere neue Wohnanlage in Langenhorn von außen. Bild: Halledt
Hell, freundlich, individuell: Schon bei der Planung hatten die Bewohner Wahlmöglichkeiten, sodass jede Wohnung etwas anders ausgefallen ist.
Neue Adresse: „1904“-Mitarbeiter Andreas Gertz bei der Übergabe der Wohnung an Kristina Dörge.
Neue Adresse: „1904“-Mitarbeiter Markus Niedenhoff bei der Übergabe an Klaus Frye.
Brot und Salz: Neben den Vertragsunterlagen erhielt natürlich jeder auch diese Glückbringer – hier überreicht durch unseren Hausmeister Enno Pölking an Renate Pohl.

Im Juni war es soweit: Die ersten Bewohner der Baugemeinschaft „Offene Nachbarschaft Kiwittsmoor e.V.“ erhielten die Schlüssel zu ihren neuen Wohnungen. Dass an den weiteren drei Gebäuden noch gebaut wird, störte dabei niemanden. Im Gegenteil: Nach teils jahrelangem Warten auf diesen Moment, konnte es gar nicht schnell genug gehen.

Angelika Reusch steht mitten in ihrer neuen Küche. Etwas ungläubig, ja beinahe fassungslos, sieht sie aus. „Das ist…“, sagt sie langsam während sie sich umschaut, „so schön geworden.“ Unser „1904“-Mitarbeiter Andreas Gertz freut sich sichtlich. Für unseren Profi aus der Hausbewirtschaftung gehören Wohnungsübergaben zwar seit Jahren zum Geschäft. So offen gezeigte Freude wirkt aber auch auf ihn immer noch ansteckend. Also stoppt er seine Ausführungen, damit die junge Frau diesen großen Moment noch ein wenig länger genießen kann. Denn für Angelika Reusch ist es tatsächlich ein großer Moment: „Das letzte Mal habe ich die Wohnung im Rohbau-Zustand gesehen.“

Seitdem sind einige Monate vergangen und unzählige Stunden, in denen sich die gesamte Wohnanlage täglich veränderte. Morgen wird sie wieder ein wenig anders aussehen. Darauf weist nicht nur der Bauzaun hin, der einen Teil des Hofes absperrt. Hämmern ist zu hören, das tiefe Brummen von Baumaschinen. Und während sich die neuen Nachbarn auf dem frisch gepflasterten Weg über Bohrmaschinen und Sackkarren unterhalten, wird ein paar Meter weiter der Rollrasen verlegt.

Dass an den drei weiteren Häusern der Anlage noch einige Wochen gearbeitet wird, schreckt die Mitglieder der Guppe „Jung und Alt“ nicht. Einige warten schon seit Jahren auf den Tag, endlich die Schlüssel für ihre Wohnung in den Händen zu halten. So nehmen sie die restlichen Bauarbeiten nicht nur äußerst gelassen hin. Die ersten sind auch bereits mit Umzugskartons unterwegs und ständig fährt ein Transporter vor, der eine neue Gefrierkombi oder Waschmaschine anliefert.

Angelika Reusch und Andreas Gertz sind zwischenzeitlich im oberen Bereich der Maisonette-Wohnung angekommen. Weiterhin tief beeindruckt sieht sie sich das neue Zuhause ihrer Familie an. Die Bäder, das Wohnzimmer, die Zimmer für ihre zwei Kinder, das Elternschlafzimmer, die Abstellkammer – eben die kompletten 96 Quadratmeter. Den Grundriss haben sie und ihr Mann mitbestimmt und im Prinzip ist alles so geworden, wie sie es sich vorgestellt haben. Bis auf ein Detail: „Wir dachten, es wird dunkel, weil wir ja in das Erdgeschoss ziehen. Aber das ist ja alles richtig hell!“

Staunen und Freude: Diese Emotionen herrschen nicht nur hier vor, sie sind an diesem Tag im gesamten Gebäude zu spüren. Im Keller, weil er hell und trocken ist und die Räume ausreichend Stauraum bieten. Auf den Terrassen und Balkonen, weil sie so großzügig geplant sind, dass neben einem Tischchen und Stühlen auch noch eine Liege hinpasst. In den Bädern, weil sogar hier für einen Internetanschluss gesorgt ist. Und in den Wohnungen, weil eigentlich nur noch die Möbel aufgestellt werden müssen. Alles andere wurde auf Wunsch erledigt.

So präsentiert sich jede einzelne Wohnung auch jetzt schon ganz individuell, selbst wenn die persönlichen Dinge noch fehlen. Nicole und Jan Jänisch haben sich beispielsweise für weiße Wände entschieden, helle Küchenfronten und einen dunklen Boden. Ingrid Reimann wählte für ihre Wohnzimmerwände Braun- und Rottöne, ließ überall integrierte Deckenleuchten einbauen und rüstete ihre Küche mit zusätzlichen Schubladen, Schränken und Geräten auf. „Ich koche zwar nicht gern“, erzählt sie lachend, „aber ich muss einfach alles haben.“

Genau deshalb hat ihr die Wohnung im Kiwittsmoor so gut gefallen. Von der Video sprechanlage über den Handtuchheizkörper im Bad bis hin zum Netzwerkanschluss in allen Räumen ist alles vorhanden. „Eigentlich fehlt nur noch ein Fitnessraum im Keller“, überlegt Ingrid Reimann laut. Ob der irgendwann eingerichtet wird, darüber haben alle Mitglieder der Gruppe zu entscheiden. Ingrid Reimann macht sich darüber keine Sorgen. Schließlich kennt man sich ja schon länger.

Zuständigkeitsfinder

Ihr persönlicher Ansprechpartner

Öffnungszeiten

Mo. bis Do. 7:30 - 17:00 Uhr
Fr. 7:30 - 13:00 Uhr

Notdienstzentrale

Telefon (040) 345 110

Mo. bis Do. 17:00 - 7:30 Uhr
Fr. ab 13:00 bis Mo. 7:30 Uhr
An allen Feiertagen:
24 Stunden durchgehend

Mitglieder-Login