Richtfest "Wohnen am Eichtalpark"

„Etwas Feines geschaffen“: Der stellvertretende Bezirksamtsleiter Frank Schwippert (2. v. re.) und Bausenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt (Mitte) waren begeistert von unserem Bauprojekt. Foto: Hermann Jansen
Foto: Hermann Jansen
Foto: Hermann Jansen

Wohnen am Park und trotzdem mittendrin. Diese Kombination ist selten in Hamburg. Entsprechend groß war das Echo auf unser Projekt „Wohnen am Eichtalpark“. In Kooperation mit der cds Wohnbau Hamburg GmbH lassen wir dort 29 öffentlich geförderte Wohnungen errichten. Das ist auch schon gut zu sehen und so haben wir Anfang April mit rund 200 Gästen Richtfest gefeiert.

Hamburg, 100 m² Wohnfläche, Parklage: Bei solchen Anzeigen lesen die meisten Wohnungssuchenden nicht mehr die Details. Schließlich ist meist im Vorfeld klar, dass sich die Miete eh kaum einer leisten kann. Unsere „1904“ setzt dazu in Wandsbek gerade einen Kontrapunkt: In Kooperation mit der cds Wohnbau Hamburg bauen wir direkt am Eichtalpark 29 Wohnungen. Allesamt barrierereduziert, hochwertig ausgestattet und zwischen 50 und 105 Quadratmeter groß. Aber das Beste daran: Allesamt sind öffentlich gefördert. So liegen unsere Nutzungsgebühren im 1. und 2. Förderweg bei 6,10 Euro beziehungsweise 8,20 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche netto-kalt. Für Bausenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt ist das ein Paradebeispiel für das „Bündnis für das Wohnen“. Insgesamt besteht das Projekt aus drei Häusern. Neben unseren „1904“-Wohnungen werden zwei Gebäude mit 64 freifinanzierten Eigentumswohnungen errichtet. „Das ist ein sozialverträglicher Mix, der uns sehr wichtig ist“, unterstrich die Bausenatorin auch die Bedeutung der genossenschaftlichen Wohnungswirtschaft. „Sie schaffen hier ein neues und attraktives Stück Hamburg. Hier zeigt sich auf hervorragende Weise, dass Wohnungsbau und Stadtentwicklung ein Gemeinschaftswerk sind.“

In unserem Fall ist es sogar ein Gemeinschaftswerk der neuen Art. Erstmals in der Geschichte unserer „1904“ bauen wir nicht selbst. Die cds Wohnbau Hamburg plante seit 2013 das Projekt und suchte einen Kooperationspartner für den Mietwohnungsbau. Die direkte Lage am Eichtalpark in Verbindung mit Kindergärten, Schulen, Ärzten, Bus, Bahn und Einkaufsmöglichkeiten – das Wandsbeker Quarree befindet sich in unmittelbarer Nähe – sehen wir als ideales Wohnumfeld für Familien. Deswegen ließen wir uns gern auf das Experiment ein. Abgestimmt auf unsere Vorgaben und Standards wird jetzt in unserem Namen gebaut. Eine Erfahrung, die Vorstandsmitglied Monika Böhm in ihrer Rede mit einem Lächeln kommentierte: „Diese Art von Kooperation können wir gern fortsetzen.“

Der stellvertretende Bezirksamtsleiter Wandsbeks, Frank Schwippert, hätte sicherlich keine Einwände. Auch er zeigte sich begeistert: „Sie haben hier etwas ganz Feines geschaffen und die künftigen Bewohner haben das große Los gezogen.“ Dabei meinte er nicht nur die Lage am Eichtalpark. In den vergangenen fünf Jahren wurden in Wandsbek rund 8.800 Genehmigungen für den Wohnungsneubau erteilt. Der Bezirk stößt damit zunehmend an seine Grenzen, einfach weil die Grundstücke rar werden. Weshalb Frank Schwippert zu dem Schluss kommt: „Nicht mehr viele werden in den Genuss kommen, eine neue Wohnung in Wandsbek zu bekommen.“

Wir sehen das allerdings etwas differenzierter. Der neue Bauboom hat zwar das Angebot an städtischen Grundstücken schrumpfen lassen. Doch stehen sozial engagierte Bauherren wie die Wohnungsgenossenschaften bereits deutlich länger vor dem Problem, dass sie kaum an städtische Grundstücke herankommen. „Die hohen Preise stehen uns im Weg“, führte Vorstandsmitglied Monika Böhm an. Daran habe auch die Konzeptausschreibung nichts geändert. „Leider hat man den Eindruck, dass immer weniger Spielräume für Konzepte bleiben und letztlich doch der Preis zählt.“ Wenig hilfreich seien auch die überfrachteten Auflagen für den Wohnungsbau. „Wir würden uns sehr wünschen, wenn diese wieder auf ein normales Maß heruntergeschraubt werden“, gab sie sowohl der Senatorin als auch dem stellvertretenden Bezirksamtsleiter mit auf den Weg. „Denn letztlich sind wir die Mietpreisbremse in Hamburg.“ Übrigens: Noch sind die Wohnungen am Eichtalpark nicht vergeben. Allerdings haben wir schon sehr viele Bewerbungen. Interessierte können sich gern mit unserer Vermietungsabteilung in Verbindung setzen. Ansprechpartnerin für das Projekt ist Marilene Schubert, Tel. 423008-52.

„Wohnen am Eichtalpark“ im Überblick

  • 29 Wohnungen mit 2 bis 5 Zimmern (50 bis 105 m2)
  • alle Wohnungen mit Balkon oder Terrasse
  • öffentlich gefördert: 14 im 1. Förderweg, 15 im 2. Förderweg
  • KfW-Effizienzhaus 40, u.a. mit Solarthermieanlage, Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Wohnungsstationen für die Warmwasser-Erzeugung
  • hochwertige Ausstattung
  • barrierereduziert; alle Wohnungen sind mit dem Aufzug zu erreichen; 10 Wohnungen verfügen über die barrierefreie Basis-Ausstattung gemäß den Förderrichtlinien der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB)
  • 11 Tiefgaragen-Stellplätze
  • Investition: ca. 8,4 Millionen Euro
  • zu 100 % gefördert im 1. und 2. Förderweg, dadurch besonders günstige Nutzungsgebühren (Mieten) von 6,10 Euro/m² bzw. 8,20 Euro/m² netto-kalt
  • Fertigstellung: Dezember 2016/Januar 2017

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