Neues Familienglück in Wandsbek

Wer einen Balkon oder gar eine Terrasse sein Eigen nennt, durfte sich in diesem Sommer als Glückspilz fühlen. Gut also, dass wir unsere neue Wohnanlage in der Eckerkoppel pünktlich fertig bekamen. So konnten gleich 109 Familien mehr ihr Glück genießen. Wobei die Balkone und Terrassen nicht allein die Glückskala nach oben trieben.

Wenn wir jetzt zurückblicken, können wir es selbst kaum glauben. Aber wir haben es tatsächlich geschafft! Gerechnet vom ersten Spatenstich, haben wir innerhalb von nur zwei Jahren ein komplett neues „1904“-Quartier erschaffen. Mit 109 Wohnungen, vorwiegend für Familien, einer Tiefgarage, einem Nachbar-Treff und, und, und... Auf dieses „und, und, und“ kam es uns aber auch besonders an. „Wer Kinder hat, aber nicht zu den Großverdienern gehört, muss in Hamburg immerzu Abstriche beim Wohnen machen“, sagt Vorstandsmitglied Monika Böhm. Fast immer sind die Wohnungen zu klein. Abstellflächen für Kinderwagen sind Mangelware, Aufzüge ebenso. Und von „gepflegt“ kann auch nicht immer die Rede sein. „Leider hat sich trotz des ambitionierten Neubaus in Hamburg noch nicht viel an der Situation verbessert“, hat Monika Böhm beobachtet. Deshalb haben wir entschieden, in der Eckerkoppel hauptsächlich Familienwohnungen zu bauen. Allerdings nicht irgendwelche. Monika Böhm: „Wir wollten Wohnungen, die unseren hohen ´1904´-Standard bieten, zugleich für eine vergleichsweise günstige Nutzungsgebühr zu haben sind, und darüber hinaus Kindern und Eltern möglichst viel Komfort und Service bieten.“

Das hat etwas von der Quadratur des Kreises. Immerhin sind die Baukosten in den vergangenen Jahren so massiv gestiegen, dass viele Bauherren so feine Extras wie Einbauküchen, Balkone und Keller immer öfter wieder aus den Bauzeichnungen radieren. In unserer Wohnanlage Eckerkoppel gehören sie zum Standard aller 109 Wohnungen. Auf der Liste der Extras stehen ganz andere Dinge: Der Glasfaseranschluss bis in alle Wohnungen beispielsweise. Videosprechanlagen. USB-Steckdosen in allen Räumen. Fahrradstellplätze für 278 große und kleine Zweiräder. Spielplätze. Eine Paketstation. Gründächer. Und nicht zuletzt: die Möglichkeit, Heizung und Warmwasser und „Mieterstrom“ über ein Blockheizkraftwerk zu beziehen. Der „Mieterstrom“ kam besonders gut an. Da die Netzgebühren entfallen, reduzieren sich zugleich die Kosten um 13 Prozent. „Eigentlich“, meint Monika Böhm, „sollte die Wohnanlage keine Wünsche offenlassen.“ Nun, fast 600 Bewerbungen sprechen für sich. „Die Nachfrage war so groß, dass wir irgendwann die Bewerbungslisten schließen mussten“, erzählt der Leiter unserer Technischen Abteilung, Tino Herold. Für Familie Stoica-Asante geschah das erfreulicherweise aber erst, nachdem sie den Nutzungsvertrag unterschrieben hatten. Denn: „Wir haben sieben Jahre gesucht“, sagt Josephine Asante. „Auch nach Eigentum haben wir uns umgeguckt...“ Aber erst als sie „anfingen, alle Genossenschaften abzuklappern, hat es mit der Wohnung geklappt“.

Zwei Söhne hat das Paar, ein drittes Kind ist unterwegs. Vielleicht klingt Florian Stoica-Asante auch deshalb immer noch ein wenig ungläubig: „Diese Wohnung hier war wirklich ein Glücksgriff!“

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